DIE GÖTTLICHE ORDNUNG
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1971: Im idyllischen Appenzell interessiert sich so gut wie niemand für die bevorstehende Abstimmung zum Frauenstimmrecht. Für die Männer ist das sowieso kein Thema, da so was doch zu Dosenravioli zum Znacht statt richtigem Essen führen würde. Und auch viele Frauen sind dagegen, wollen sie sich dem politischen Diskurs doch gänzlich fernhalten. Als die junge Hausfrau Nora, die als ruhige und unauffällige gute Seele im Dorf sehr beliebt ist, ein Inserat für eine Teilzeitstelle sieht, will sie sich bewerben - gegen den Willen ihres Ehemannes.

Nora beginnt, sich über ihre Rechte und die Missstände in der Gesetzgebung zu informieren. Immer mehr wird ihr bewusst, wie ungerecht ihre Situation un die aller anderen Frauen in der Schweiz ist. Als sie beginnt, ihre Meinung öffentlich kundzutun, eckt sie vor allem bei den Männern an, aber auch bei vielen Frauen. Trotzdem findet sie in der ehemaligen Wirtin Vroni, in der Bäuerin Theresa und der Pizzeria-Besitzerin Graziella, die alle auf ihre eigene Art unter den harschen Gesetzen zu leiden haben, Weggefährtinnen, die sie in ihrem Kampf unterstützen. Doch die Männer des Dorfes bleiben nicht untätig, und noch vor dem so wichtigen Abstimmungssonntag kommt es zur Konfrontation.
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Regie: Petra Volpe  /  Schweiz 2016  /  96 Min.  /  Mit Marie Leuenberger, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Marta Zoffoli  /  Ab 12 Jahren